Antennen-Lexikon
Hille
Krischke
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Karl H. Hille
geboren 1922 in Berlin/Deutschland



QSL
Karl H. Hille

 

Seit 1938 Funkamateur (DL1VU), Abitur 1940.
Von 1941 an im Funkwesen der Wehrmacht, Ausbildung zum Funktechniker, Einsatz in der Nachrichtenübermittlung, Funkbeobachtung, Funkpeilung, Frequenzberatung und im Gerätewesen. Er entwickelte eine Ferntastung von Telegrafie-Sendern mittels Trägerfrequenzübertragung.

Nach 1945 an der Reorganisation des Amateurfunks in Deutschland beteiligt, Gründungsmitglied des Bayerischen Amateur-Radio-Clubs, eines Vorläufers des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC).
Studium der Pädagogik, Lehrtätigkeit später vorwiegend in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern an Hauptschulen, Fachoberschulen und im Telekolleg.

Seit 1941 theoretische und praktische Arbeiten an Antennen, Veröffentlichungen. 1965 mit der Goldenen Ehrennadel des DARC ausgezeichnet.
1974 Erteilung eines Britischen Patents für die optimierte T-Antenne (GB 1 454 101) und 1990 eines Deutschen Patents für eine Variation dieser Vertikalantenne
(DE 38 40 105). 1996 erhielt er zusammen mit H. Brückner, DL2EO, ein Deutsches Patent für eine Breitbandige Hybridantenne (DE 42 19 569).
Mehrere Reisen in den Pazifik zur Förderung des Amateurfunks und zum Studium von Funk und Antennen.

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